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Die komplette Instrumentierung des FGZ baut sich aus Naturtonfanfaren, also aus Instrumenten ohne Ventile, auf. Die Fanfare selbst wird in drei verschiedenen Stimmen gespielt.

 

Neue Instrumentierungen ergaben sich bei dem 1965 gegründeten Fanfarenzug schon in den 60er Jahren z.B. durch die Einführung des Basshorns.
Im April 1970 kam ein neues Naturtoninstrument, das Helikon, auf dem Markt.
Die Instrumentenfirma Lange aus Ravensburg stellte ein Helikon zum Probieren zur Verfügung.
Das Helikon , in der Tonlage einer Posaune, war zum Basshorn noch eine Oktave abgesetzt. Der Klangkörper wurde dadurch voller und weicher, kurzum der Sound besser. So wurde der Fanfarenzug "Graf Zeppelin", anfangs unter dem Namen "Seegockel-Fanfarenzug" aktiv, bald Vorbild und Vorreiter für viele andere Fanfarenzüge.

Um die Klangfülle weiter zu verbessern, wurden 1972 zwei Althörner in die zweite Stimme integriert. Damit war im unteren Oktavbereich der Fanfaren die Instrumentierung vollendet und wurde seither auch nicht mehr geändert.
Das erste Parforcehorn wurde 1972 in Beauvais gekauft. Dieses Horn entspricht in etwa unserem Wald- bzw. Es-Horn, natürlich als Naturinstrument. Wie bei der Einführung des Basshorns, war auch die Einführung des Parforcehorns ein durchschlagender Erfolg. In Deutschland war dieses Instrument bis zu diesen Zeitpunkt unbekannt. Während dieser Integrationszeit entschloss man sich, eine Langspielplatte zu produzieren, dies sollte die Erste von inzwischen Dreien sein.