Patenschaft

 

 

 

 

 

Lukullum-Wirt übernimmt FGZ-Patenschaft

Walter Hauber ist seit Kindertagen mit dem Fanfarenzug verbunden.

 

 

Der FGZ und Lukullum-Wirt haben ihre Partnerschaft im Graf-Zeppelin-Stüble besiegelt (von links): Charly Hilber (Oldie 2. Generation), Christian Hauser (Musikalischer Leiter), Walter Hauber (Lukullum-Wirt), Charly Münzer (Gründungsmitglied), Oliver Platz (Foto: Gunthild Schulte-Hoppe)

Von Gunthild Schulte-Hoppe (Schwäbische Zeitung)

Für Walter Hauber ist der Fanfarenzug Graf Zeppelin (FGZ) schon lange das musikalische Aushängeschild Friedrichshafens. Im Jubiläumsjahr des Grafen – der Namensgeber des Zeppelins wäre in diesem Jahr 175 Jahre alt geworden – übernimmt der „Lukullum“-Wirt die Patenschaft über den FGZ.

Ob beim Seehasenfest oder in der Fasnet: Es gab immer Anlässe, zu denen Walter Hauber schon als kleiner Junge den Fanfarenzug Graf Zeppelin gehört hat. Und er hatte von klein auf persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern. „Meine Eltern hatten damals den Hirschen und da hat sich der FGZ zum Stammtisch getroffen“, erzählt der Gastronom. „Damals“ war 1965 und der Fanfarenzug Graf Zeppelin war gerade gegründet worden. Hauber war damals acht Jahre alt. Als er sich 13 Jahre später mit dem „Café Füssinger“ selbstständig machte, folgte ihm die zweite Generation der FGZler in das Lokal in der Siedlung Löwental.

Auf die Idee, selbst bei den „Blauen“, wie die FGZ-Mitglieder wegen ihrer Uniform heißen, mitzuwirken, kam er in all den Jahren nicht: „Ich mag Musik, aber ich habe nie ein Instrument gelernt.“ Den FGZ mochte er immer besonders, hat sogar eine Schallplatte, „die mindestens 30 Jahre alt ist“.

Auch wenn die FGZler ihren Stammtisch mittlerweile in die Gockelwerkstatt verlegt haben, kann Walter Hauber im Lukullum, seit 13 Jahren sein Restaurant, regelmäßig FGZler begrüßen. Durch den Kontakt zu den „Oldies“ im Verein kam die Idee der Patenschaft zustande. Die soll in Form einer finanziellen, aber vielmehr ideellen Unterstützung erfolgen. Einen FGZ-Grillteller hat Walter Hauber auch auf seine Speisekarte genommen.

Auf nach Nizza

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft und dass unsere Arbeit auf diese Weise honoriert wird“, sagt Oliver Platz, Vorsitzender des Fanfarenzugs. „Schließlich repräsentiert unser Fanfarenzug die Stadt Friedrichshafen sowie den Namen und das Lebenswerk des Grafen Zeppelin im In- und Ausland.“ Unter anderem hat der FGZ 1975 an der Steubenparade in New York teilgenommen, an der Friedensparade in Moskau 1992 und an der 3000-Jahrfeier Israels in Jerusalem. Im nächsten Frühjahr begleiten die „Blauen“ die städtische Delegation zur Besiegelung der Städtepartnerschaft nach Imperia. Außerdem hofft der FGZ auf eine Zusage für den Blumenkorso und Karneval in Nizza, der im Februar veranstaltet wird.

Besiegelt wurde die Patenschaft zwischen Walter Hauber und dem Fanfarenzug Graf Zeppelin – wie kann es anders sein – im Graf-Zeppelin-Stüble, das Walter Hauber als großer Bewunderer des Grafen von Zeppelin vor einigen Jahren im Lukullum eingerichtet hat. Übrigens dekoriert mit Original-Geschirr aus dem Nachlass von Otto Manz, dem Koch des Luftschiffes LZ 127 „Graf Zeppelin“. Die „Blauen“ freuen sich über die Paten- und Partnerschaft, können sie doch derzeit jede Unterstützung gebrauchen. „In zwei Jahren steht unser 50. Geburtstag an“, verkündet Oliver Platz stolz. Für das Jubiläumsjahr, dessen Höhepunkt am ersten Juli-Wochenende ein dreitägiges Fest im Uferpark sein wird, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Einen offiziellen Empfang mit Ehrengästen wird es auch geben. Da ist Walter Hauber als Pate sicher auch eingeladen.

(Erschienen: 14.10.2013 16:32)

 

 

 


Fanfarenzug »Graf Zeppelin« - Treffen der Generationen 

(09.11.2013)

Vergangenes Wochenende haben sich anlässlich der kürzlich begonnen Patenschaft zwischen Walter


Hauber, Wirt vom Lukullum und dem Fanfarenzug »Graf Zeppelin« auf Einladung von Walter Hauber
ca. 70 FGZ-ler zu einem Frühschoppen im Lukullum getroffen.
Bereits bei Ankunft am Lukullum war zu sehen, dass sich der „Gette“ voll ins Zeug gelegt hat.
Um seine Verbundenheit mit dem FGZ zu unterstreichen, hat er sich drei sog. „Beachflags“
(Werbeaufsteller) mit dem FGZ-Logo angeschafft und diese vor dem Restaurant, zu den bereits
vorhanden Beachflags mit dem Konterfei des Grafen Zeppelin, positioniert.
Der erste Vorsitzende Oliver Platz konnte rund 40 aktive und 30 ehemalige Spieler, die „Oldies“,
sowie Ehrenmitglieder begrüßen. Darunter befanden sich einige Gründungsmitglieder des FGZ
und „Oldies“, der zweiten und dritten Generation.
Gemeinsam mit Walter Hauber vom Lukullum wurde der Frühschoppen eröffnet.
Mit einer kleinen Eingangs- und Dankesansprache durch Oliver Platz, bekam der Wirt des Lukullums
für sein „Zeppelin Bräustüble“ eine Fanfaren-Standarte des FGZ als Geschenk überreicht, die
natürlich sofort ihren Ehrenplatz in der, ganz dem Zeppelin-Thema gewidmeten Stube, bekam. Des
weiteren wurde Walter Hauber der Kameradschaftsorden des FGZ, den nur besondere Freunde und
aktive Mitglieder des Fanfarenzugs erhalten, überreicht. Die „Oldies“ haben sich hierfür auch etwas
ausgedacht. Da man sich lange Zeit in einer Lokalität der Familie Hauber getroffen hat, will man den
Oldiestammtisch ebenfalls wieder zurück zu Walter Hauber verlegen.
Somit trifft man sich ab Februar 2014 jeden ersten Freitag im Monat im Lukullum.
Nach der Begrüßung wurden verschiedene Gruppenbilder vor dem Lukullum aufgenommen. Zur
gleichen Zeit war der Zeppelinstammtisch im Lukullum zu Gast, was es dem Fanfarenzug ermöglichte
den Ehrenpräsidenten des Vereins zur Pflege des Volkstums Friedrichshafen e.V. - Albert Brauchle -
mit auf ein Foto zu bekommen.
Nach einem musikalischen Stück vor dem Lukullum wurden auch noch die Gäste im Lukullum
glänzend unterhalten. Die anwesenden Oldies des Fanfarenzugs zeigten, dass musikalisch immer
noch mit ihnen zu rechnen ist.
Anschließend konnte man im Zeppelin Bräustüble das Zeppelinbier genießen, welches
freundlicherweise von Walter Hauber spendiert wurde. Es gab auch einige, die den eigens durch
Walter Hauber zur Patenschaft entworfenen „FGZ-Grillteller“ probiert haben, welcher für eine
ausreichende Sättigung sorgte.
Schön war es zu sehen wie der Zusammenhalt zwischen „alt“ und „jung“ harmonierte und der
Vormittag so viel zu schnell vorüber ging. Gegen 15 Uhr verabschiedete man sich, damit das
Lukullum-Team seine wohlverdiente Mittagspause bekam.
Oliver Platz bedankte sich im Namen der Vorstandschaft und des gesamten Vereins für das Vertrauen
und das tolle Engagement des neuen Paten und lud diesen natürlich zur Jahresabschlussfeier des FGZ
im Dezember ein. Walter Hauber wiederum bekundete seine Freude über das zahlreiche Erscheinen
der FGZ-ler, in dem er dieses Treffen in den kommenden Jahren wiederholen möchte.