Z e i t u n g s b e r i c h t e

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Die Berichte aus dem Jahr 2015...

 

Dammglonker-Zunft feiert ihr 60-jähriges

Langenargen -  4500 Masken, Musiker und Hästräger sind beim großen Umzug in Langenargen mit von der Partie

Bildergalerie1 vom Südkurier

Bildergalerie2 vom Südkurier

Mit viel „Sowieso – Allweilno“ begrüßte die Langenargener Narrenzunft d'Dammglonker am Sonntag mehr als 4500 Masken und Hästräger, Musikkapellen und Fanfarenzüge zu ihrem Jubiläumsumzug. Fast ist es den Pfälällern gelungen, alle Wolken wegzublasen, so dass einige Sonnenstrahlen den Weg in die Sonnenstube am Bodensee fanden.

Gleich vorneweg zogen die d'Dammglonker, die in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag feiern. Vom Narrenschiff aus freuten sich ein paar Gründungsmitglieder über die zahlreichen närrisch gestimmten Besucher am Straßenrand. Im neuen Häs genossen es die Seewäscherinnen nach längerer Pause wieder mit dabei zu sein. Ihnen folgten mehr als 50 Narrenzünfte und Musikgruppen. Von den Äpfinger Weckafressern über die Hennaschlitter aus Immenstaad, die Schotterwälder aus Berg bis zu den Hopfenweibern aus Oberdorf hatten nicht nur die Masken- und Hästräger selbst, sondern auch die Zuschauer ihren Spaß.

Wie immer hatten es die Maskenträger besonders auf die jungen Mädchen abgesehen. Ob im Netz der Lindauer Binsengeister oder im Laubbad der Schotterwälder aus Berg – es gehört dazu, sich von den Narren ordentlich verwursteln zu lassen.

„Die verkehrsberuhigte Zone in Langenargen ist aufgehoben“, begrüßte Vize-Zunftmeister Peter Gumbel die Sumpfbiberhexen aus Bürgermoos, die deutlich schneller als mit sieben Stundenkilometer am Rathaus vorbei sprangen. Mit an die hundert Mann bot der Fanfarenzug Graf Zeppelin – ebenfalls im Jubiläumsjahr – einen eindrucksvollen Anblick. Viele Zünfte ließen es sich nicht nehmen, in starker Besetzung nach Langenargen zu kommen.

 

Fröhlicher Fasnetsauftakt in Fischbach

Friedrichshafen -  Zirkus hieß das Motto des Eröffnungsballs der Bächlesfischer und Schalmeien in der Fischbacher Festhalle

Die Musiker des Häfler Fanfarenzugs Graf Zeppelin ließen es beim Fischbacher Eröffnungsball in Sträflingskleidung krachen.

Die Musiker des Häfler Fanfarenzugs Graf Zeppelin ließen es beim Fischbacher Eröffnungsball in Sträflingskleidung krachen.  Bild: Keller

„Zirkus“ hieß das Motto des Eröffnungsballs der Bächlesfischer und Schalmeien in der Fischbacher Festhalle. Obwohl den Besuchern die Kostümwahl freigestellt war, setzten viele das Motto um. „Ich bin immer wieder positiv überrascht, wie viel Mühe sich die Leute geben, um das Motto in ihrer Verkleidung umzusetzen“, freute sich der Vorsitzende der Fischbacher Schalmeien, Tobias Merk.

„Wir sind Zirkusfliegen“, erklärte eine lustige Truppe aus Fischbach. Auch wenn diese nicht für Kunststücke bekannt sind, sind sie doch in Zirkusställen vertreten. Und ihr Lieblingsessen hatten sie gleich mitgebracht. Wer andere kulinarische Vorlieben hat, fand sicher etwas an den Ständen in der Halle. Viele der etwa 50 Helfer dort haben das Motto etwa als Hellseherinnen oder Hochseil-Artisten umgesetzt.

Zahlreiche Hästräger aus anderen Maskengruppen der Seegockel und aus weiteren Zünften hatten ihren Spaß beim Einspringen in der Fischbacher Festhalle. Der Fanfarenzug Graf Zeppelin marschierte in Sträflingskleidung und in voller Stärke ein. Noch bis spät sorgte die Partyband „Albfetza“ für Stimmung in der nahezu ausverkauften Halle. „Alle waren glücklich und haben getanzt. Es gab keine unangenehmen Vorfälle“, lautet das Fazit von Merk.


 

 

 

 

 

 

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Die Berichte aus dem Jahr 2014...

 

"Blaue Jungs" spielen in Frankreich auf

Fanfarenzug „Graf Zeppelin“ beim 3. Militär- und Zivilmusikfestival in Porcieu-Amblagnieu bei Lyon

Auf Konzertreise in Frankreich: Der FGZ „Graf Zeppelin“.pr

Friedrichshafen sz Kaum zurück aus Imperia, wo der Fanfarenzug „Graf Zeppelin“ (FGZ) Ende Mai die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde musikalisch umrahmte, sind die „Blauen Jungs" vom Bodensee am vergangenen Wochenende einer Einladung aus Frankreich zum 3. Militär- und Zivilmusikfestival in Porcieu-Amblagnieu gefolgt. An dem Festival nahmen erstklassige, internationale militärische und zivile Musikgruppen aus Österreich, Frankreich, Italien, Holland, England und nicht zuletzt, zum ersten Mal, aus Deutschland teil. Höhepunkt am Samstag war, laut Oliver Platz, dem Vorsitzenden des Fanfarenzugs, der gemeinsame Auftritt mit der Militärmusikkapelle aus Vorarlberg. Der FGZ spielte zusammen mit der Musikgruppe aus Bregenz den „Fehrbelliner Reitermarsch“.

Am Abend zeigte der FGZ sein musikalisches Können vor 1500 Zuschauern. Um 22.30 Uhr war das Zusammenspiel der anwesenden Musikformationen der krönende Abschluss eines gelungenen Konzertabends. Nach dem Konzert, das am Sonntag in der Stadthalle abgehalten wurde, spielten die Musikgruppen die Nationalhymnen der anwesenden Länder. Am Nachmittag konnte aufgrund der Wetterbesserung das Programm wie vorgesehen abgehalten werden.

Mit vielen Eindrücken, neuen Freundschaften und einer Einladung für ein Wiederkommen im Gepäck, machten sich die dann doch sichtlich erschöpften Musiker abends auf den Heimweg. Als nächstes großes Event steht für den FGZ die Teilnahme am Seehasenfest auf dem Programm.

Oh là là: FGZ spielt bei Karnevalsumzug in Nizza

Fast so schön wie am Bodensee: Der Fanfarenzug „Graf-Zeppelin“ freut sich über den Auftritt in Nizza. (Foto: pr)

FRIEDRICHSHAFEN / sz Friedrichshafen (sz) - Der Fanfarenzug „Graf Zeppelin“ (FGZ) ist jüngst einer Einladung nach Nizza zum 130. Karnevalsumzug und Blumenkorso gefolgt: Ein mit 51 FGZlern vollbesetzter Reisebus machte sich auf den Weg an die Côte d’Azur. Es war laut Eigenbericht das 14. Mal, dass der FGZ die etwa zehnstündige Busreise angetreten hat. In Nizza angekommen, blieb nicht viel Zeit für Erholung. Schon am nächsten Tag stand der erste große Programmpunkt an, der Blumenkorso. Um 14.30 Uhr setzte sich der große Festzug in Bewegung. Der Blumenkorso verlangte den Musikanten vom Bodensee dann einiges ab, da mehr als zwei Stunden lang marschieren und spielen zu leisten war.

Am Abend stand der 130. Karnevalsumzug auf dem Programm. Der Höhepunkt war der Einmarsch in die imposante Arena mit geschätzten 30000 Zuschauern, der auch im Fernsehen übertragen wurde.

Am Sonntagmorgen hat der FGZ dann noch den „10 Kilometer Rock’n’ Roll Nizza Karnevallauf“ mit 6000 teils kostümierten Teilnehmern musikalisch bereichert.

(Erschienen: 26.02.2014 10:25)

Fischbacher Samstag: Von der Sonne verwöhnt

1500 Mäschkerle kommen zum Narrensprung ins Friedrichshafener Westend

Dicht gedrängt säumen Schaulustige beim Narrensprung die Straßen in Fischbach. (Foto: ANDY HEINRICH)

Von Andy Heinrich

Fischbach Petrus hatte ein Einsehen mit den rund 1500 Mäschkerle, Musikgruppen und Schaulustigen. Als sich am Samstag um 14 Uhr der traditionelle Narrenwurm fröhlich, ausgelassen und stimmungsvoll durch die Straßen und Gassen Fischbachs schlängelte lachte sogar die Sonne vom Himmel. Eine Stunde lang hieß es für große und kleine Besucher singen, tanzen, schunkeln und gute Laune verbreiten.

So ließen die Brunnisach-Hexen keine Gelegenheit aus, ihren Konfetti-Wagen mit jungen Opfern zu füllen, während die Teuringer Johle von hinten heranschlichen, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Aber auch Schussenbohle, Waldschrate aus Raderach, die Ailinger Narren, d’Dammglonker aus Langargen oder die Häfler Bodenseennarren und Katzen aus Kippenhausen zeigten, wie vielfältig und bunt die heimische Fasnet ist und dass Brauchtumpflege in Fischbach mehr als nur ein geflügeltes Wort ist. Schließlich feiern die gastgebenden Bächlesfischer samt Schalmeien dieses Jahr 150 Jahre Fasnetstreiben im Ort. Direkt nach dem Umzug hieß es dann gemeinsam mit den 33 Narrengruppen und Musikkapellen, auf der Wiese vor der Festhalle den schmucken Narrenbaum zu stellen. „Hau Ruck! Hau Ruck! Hau Ruck“ feuerte Bafi-Chef Bernd Wolferseder die Protagonisten immer wieder an. Die kräftigen Burschen und Mädels der Freiwilligen Feuerwehr setzen das Symbol der fünften Jahreszeit um exakt 15.35 Uhr unter großem Beifall ins rechte Lot, während die Musiker der Fanfarenzüge, Lumpenkapellen, und Spielmannszüge in den Stellungspausen für die passende Umrahmung sorgten. Ausgelassen trieb es die versammelte Narrengesellschaft danach in die Halle, um den Fischbacher Fasnetsaufakt gebührend zu feiern.

Am 26. Februar feiert das närrische Westend das Goofe-Fescht und am Tag darauf den legendären Gumpigen Donnerstag mit Hemedglonkerumzug und anschließendem Ball. Fischbach A-Hoi!

(Erschienen: 23.02.2014 19:30)

Fulminanter Bürgerball mit gelungenen Pointen im Graf-Zeppelin-Haus

Friedrichshafen 21.02.2014
 
Ein tolles Programm sahen die Besucher des Bürgerballs im Graf-Zeppelin-Haus. Fast vier Stunden Unterhaltung mit viel Lokalkolorit wurde am Freitagabend geboten. Bürgermeister Krezer trat als „Snowden vom Bodensee“ in die Bütt.

Das Motto des Bürgerballs „Häfler Fasnet, bunt wie nie“ ist aufgefangen: Masken und Mäschkerle mischten sich gestern Abend im Graf-Zeppelin-Haus unter gepflegte Anzugträger und elegante Roben. Alle gemeinsam hatten sie Spaß im Narrenschiff. Ganz besonders natürlich bei den lachmuskelstrapazierenden Büttenreden, bei denen das Häfler Stadtgeschehen ordentlich gegen den Strich gebürstet wurde. Atemberaubende Tanzgruppen, Fanfaren und Schalmeien, das Männerballett der Buchhornhexen und der Pauliner Kuckuck, der in dieser Fasnetssaison seinen 60. Geburtstag feiert – sie alle boten fast vier abwechslungsreiche Stunden im Narrenschiff.

Bereits bevor die Seegockel aus seinem Käfig befreit wurde, begrüßten die jungen Artisten der Zirkusschule Moskito und Kunstradfahrerinnen des Rad-, Roll- und Motorsportverein Solidarität die Gäste des Bürgerballs mit einem Glas Sekt. Dann hieß es „Mensch isch die Fasnet schee“ gefolgt von der ersten Schunkelrunde. „Kuckuck, Kuckkuck, ruft's aus dem Wald“ – mit ihrem Geschell ließen die Pauliner ihre Erkennungsmelodie erklingen. Mit seinen gefiederten Kumpanen legte der Seegockel den Gockeltanz aufs Parkett. Buchhornhexen, Seegrendl, Hafennarren und Seewaldkobolde eroberten zu den Klängen des Fanfarenzugs Graf Zeppelin den Saal. Präsident Ernst Weinert begrüßte die närrisch gestimmten Gäste und das bunte Programm konnte starten. Jongleure und Kunstradfahrerinnen auf dem Hochrad begeisterten durch ihre Körperbeherrschung. Zirkusmusik begleitete die Vorstellung des neuen, eloquenten Moderatorentrios Karl Haller, Wolfgang Ott und Oliver Venus. Ex-Bürgerball-Moderator Manne Haas habe auf seinem neuen Computer leider gleichzeitig die Tasten „Alt“ und „Entfernen“ gedrückt, ließ das Trio wissen. Die „Puschaps“ (Marita Hasenmüller, Sabine Hauke und Angelika Fischer) blickten musikalisch zur Melodie von „Che sera“ in die Zukunft und wollten eine Käserei wahlweise im alten Hallenbad oder im Karl-Olga-Haus eröffnen. Zu ihrem „Colani-Käs vom See“ ließ sich herrlich schunkeln und schmunzeln.

Dann stieg Bürgermeister Holger Krezer als „Snowden vom Bodensee“ in die Bütt, rechnete mit den badischen Spionen ab und ernannte Jürgen Binder, Ernst Weinert, Zunftmeister Uli Müller und Alexander Ulmer zu Strohbürgermeistern. Ob sich der neue Narrenruf „Heiliger – Strohsack“ wirklich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Gott sei Dank entführte die Tanzgruppe Freakout auf einen Rummelplatz der guten Laune, die den weiteren Abend bestimmte.

Sonderausgabe Häfler Fasnet (Schwäbische Zeitung  25.01.2014)

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Die Berichte aus dem Jahr 2013...

Zeppelin-Fanfarenzug: Am Jubiläumsprogramm wird schon gefeilt (Schwäbische Zeitung 15.12.2013)

Fanfarenzug Graf Zeppelin feiert Jahresabschluss – Herzog von Württemberg besucht die Musiker

Alexander Wulle und Helmut Wild neben Seiner Königlichen Hoheit Friedrich Herzog von Württemberg, Ehrentambourmajor, Ernst Weinert, Ehrenmitglied Jürgen Graf und Vorsitzender Oliver Platz. (Foto: PR)

 

FRIEDRICHSHAFEN/ sz Der Fanfarenzug „Graf Zeppelin“ (FGZ) hat am vergangenen Freitag in der Gockelwerkstatt des Vereins zur Pflege des Volkstums in Friedrichshafen, seinen Jahresabschluss gefeiert. Eingeladen waren Mitglieder mit Partner, Ehrenmitglieder, Vereinsvorstände, Freunde und Gönner der Gemeinschaft. Mit rund 150 Gästen war die Gockelwerkstatt fast bis auf den letzten Platz belegt.

Besondere Ehre für den Verein war der Besuch von Seiner Königlichen Hoheit Friedrich Herzog von Württemberg. Herzog Friedrich wurde an seinem 50. Geburtstag vor zwei Jahren zum Ehrentambourmajor des Fanfarenzugs ernannt. Auch Hermann Dollak, Präsident des Seehasenfestpräsidiums, ließ es sich nicht nehmen, samt Gattin Jahresabschluss mit dem Fanfarenzug zu feiern.

Oliver Platz, Vorsitzender des Vereins, führte durch den Abend, an dem es galt, verdiente Mitglieder zu ehren, sich bei den Aktiven zu bedanken und einen Rückblick abzuhalten. Er bekam als Dank für seine 20-jährige Tätigkeit in verantwortlichen Positionen außer einer Urkunde und einem Geschenk auch stehende Ovationen.

Nach dem Essen serviert wurde, blickte man auf das vergangene Jahr zurück. Der Fanfarenzug steht mit derzeit 65 aktiven Mitgliedern auf soliden Beinen. Mit 74 Proben und 52 Auftritten habe er wieder ein aufwendiges aber erfolgreiches Jahr absolviert, hieß es. Der Erfolg, der dem Fanfarenzug „Graf Zeppelin“ im In- und Ausland bescheinigt werde, rühre einerseits vom Namen, aber auch vom attraktiven Kostüm sowie dem hohen musikalischen Niveau des Fanfarenzugs. In diesem Jahr ehrte Oliver Platz zum ersten Mal ein Mitglied, dass seit 30 Jahren aktiv ist. Franz Gröning bekam Urkunde und Geschenk überreicht.

Volles Programm 2014

2014 warten auf den Fanfarenzug einige Herausforderungen. So beginnt bereits am ersten Januarwochenende die „Fünfte Jahreszeit“ mit ersten Auftritten. Mitte Februar folgt er einer Einladung aus Nizza, zum Blumencorso und Karneval. Der Zug hatte bis 1995 regelmäßig Einladungen aus Nizza erhalten. Dann hatte das Präsidium gewechselt und es wurden nur noch „professionelle Musikgruppen“ eingeladen. Umso erfreulicher sei es, dass nun wieder eine Einladung aus Nizza kam.

Im Frühjahr soll der Fanfarenzug eine Abordnung der Stadt nach Imperia begleiten und den geplanten Festakt für die neue Partnerstadt musikalisch umrahmen. Ende Juni steht eine Einladung aus Porcieu in der Nähe von Lyon an. Das befreundete Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ aus Nordholz feiert im 2014 50-jähriges Bestehen. Auch hier hat der Fanfarenzug eine Einladung erhalten. Eine große Herausforderung werde zudem die Organisation des 50-jährigen Bestehens des Fanfarenzugs im Jahr 2015, für das jetzt schon Planungen feststehen.


Friedrichshafen -  Der Fanfarenzug Graf Zeppelin hat seinen Jahresabschluss mit Rück- und Ausblicken gefeiert (Südkurier vom 12.12.2013)

 

Beim Jahresabschluss des Fanfarenzugs Graf Zeppelin (v. l.): Alexander Wulle, stellvertretender Vorsitzender des FGZ, Helmut Wild, Gründungsmitglied und Ehrentambourmajor, Friedrich Herzog von Württemberg, Ehrentambourmajor, Ernst Weinert, Präsident des Vereins zur Pflege des Volkstums Friedrichshafen, und Ehrenmitglied Jürgen Graf, Ehrentambourmajor und langjähriger musikalischer Leiter, sowie Oiver Platz, FGZ-Vorsitzender.  Bild: fgz

Der Fanfarenzug Graf Zeppelin (FGZ) hat in der Gockelwerkstatt, dem Vereinsheim des Vereins zur Pflege des Volkstums Friedrichshafen, seinen Jahresabschluss gefeiert. Mit rund 150 Gästen war die Gockelwerkstatt fast komplett belegt, berichtet der FGZ.

Der Jahresabschlussabend ist ein Dank an alle, die den FGZ das Jahr über unterstützt haben. Oliver Platz, seit 25 Jahren aktiv im FGZ und seit 2008 Vorsitzender, führte gekonnt durch den Abend, an dem es galt, verdiente Mitglieder zu ehren, sich bei den aktiven Mitgliedern und den Partner, für deren Unterstützung zu bedanken und einen Rückblick zu halten. Er bekam als Dank für seine 20-jährige Tätigkeit in verantwortlichen Positionen außer einer Urkunde und einem Geschenk auch stehende Ovationen.

Der FGZ steht mit derzeit 65 aktiven Mitgliedern auf soliden Beinen. Mit 74 Proben und 52 Auftritten hat der FGZ wieder ein sehr aufwändiges, aber erfolgreiches Jahr absolviert. In diesem Jahr konnte Oliver Platz zum ersten Mal ein Mitglied ehren, das seit 30 Jahren aktiv ist. Franz Gröning bekam hierfür eine Urkunde und ein Geschenk überreicht.

Im Jahr 2014 warten auf den FGZ einige Herausforderungen. So beginnt bereits am ersten Januarwochenende die Fünfte Jahreszeit mit den ersten Auftritten. Mitte Februar folgt der Fanfarenzug einer Einladung aus Nizza, zum Blumencorso und Karneval. Der FGZ hatte bis 1995 regelmäßige Einladungen aus Nizza erhalten. Dann hat das Festpräsidium gewechselt und es wurden nur noch professionelle Musikgruppen eingeladen.

Umso erfreulicher ist es aus Sicht des FGZ, dass dieses Jahr wieder eine Einladung aus Nizza kam. Im Frühjahr, wenn die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde mit Imperia stattfindet, wird der FGZ eine Abordnung der Stadt nach Imperia begleiten und den Festakt musikalisch umrahmen. Ende Juni steht eine Einladung aus Porcieu-Amblagnieu bei Lyon an. Hier wird das „Dritte Internationale militärische und zivile Musikfestival“ gefeiert. Die Marineflieger vom Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ aus Nordholz feiern im kommenden Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Auch hier ist der FGZ eingeladen.

Eine große Herausforderung ist auch die Organisation des 50. Jubiläums des FGZ 2015. Das Jubiläum beginnt im Januar mit einer Jubiläumsausstellung in der Sparkasse Bodensee, dann folgen der offizielle Festakt und ein Jubiläums-Ball in der Gockelwerkstatt. Außerdem werden die ehemaligen Spieler des FGZ rekrutiert, um am Häfler Umzug teilzunehmen. Anfang Juli dann folgt der große Jubiläumsfestakt an der Uferpromenade. Im Festzelt am See wird drei Tage gefeiert.


„Sein Pioniergeist bleibt uns Ansporn“ (Erschienen: 09.07.2013 10:40)

Erster Bürgermeister Stefan Köhler beschwört am 175. Geburtstag von Graf Zeppelin dessen Vision

Der Graf-Zeppelin-Fanfarenzug spielt zum Geburtstag seines Namensgebers. (Foto: af)

 

Von Anton Fuchsloch

Mit einer Feier am Zeppelin-Denkmal in den Uferanlagen ist am Montag des 175. Geburtstags von Graf Ferdinand von Zeppelin öffentlich gedacht worden. Am 8. Juli 1838 in Konstanz geboren, verwirklichte Zeppelin ab dem Jahr 1900 seinen Traum vom Fliegen in Friedrichshafen. Der Württembergische König hatte dem „verrückten Grafen“ auf seiner Domäne in Manzell ein Grundstück (heute MTU Werk II) zur Verfügung gestellt und damit allererst die Voraussetzungen zur Verwirklichung seiner Vision geschaffen. Erster Bürgermeister Stefan Köhler erinnerte in seiner Ansprache an die Meilensteine der Zeppelin-Geschichte und beschwor den Pioniergeist von damals mit den Worten, „er bleibt uns Nachgeborenen ein Ansporn".

Nach dem großen Bürgerfest am Sonntag rund um den Zeppelin-Hangar, folgte gestern am eigentlichen Geburtstag die kleine Gedenkfeier am Zeppelin-Denkmal. Nach dessen Einweihung im Jahr 1985 war es die erste Geburtstagsveranstaltung an dem Monument. Geschaffen wurde es übrigens von Toni Schneider-Manzell, dessen ursprünglichen Entwurf der damalige Gemeinderat gekappt und den aus Manzell stammenden Künstler damit ziemlich brüskiert hatte. Jetzt steht das Denkmal etwas unfertig und verloren als Obelisk an der Mauer zum Stadtbahnhof, mit einem Lorbeerbekränzten Portrait-Relief, darüber der Spruch „Man muss nur wollen und daran glauben, dann wird es gelingen“, der so von Zeppelin nirgends bezeugt ist. Erster Bürgermeister Köhler, der für den kurzfristig verhinderten Oberbürgermeister eingesprungen war, nutzte ihn dennoch als Einstieg zu seiner Ansprache. „Mit der Muttermilch“ bekomme jeder Häfler diesen Spruch eingeflößt.

„Wir brauchen Visionen“

Um die Leistung von Graf Zeppelin entsprechend zu würdigen, sei es ratsam, differenziert auf das Werk des Grafen zu blicken, sagte Köhler. Graf Zeppelin gehöre zweifellos zu den bedeutendsten Pionieren der Luftfahrt. Er habe es wie kaum ein anderer verstanden, neue Möglichkeiten zu erkennen, aufzugreifen und weiter zu entwickeln. Friedrichshafen in seiner heutigen Gestalt als Technologieschmiede erster Ordnung wäre ohne Graf Zeppelin und ohne die von ihm angestoßenen und selbst begleiteten Entwicklungen nicht vorstellbar, sagte der Bürgermeister Deshalb feiere die Stadt, die Nachfolgebetriebe und die Bürger den Pioniergeist des Grafen Zeppelin und sein Lebenswerk unter dem Motto „Visonen leben“. „Wir brauchen Visionen, wenn wir Zukunftsfähiges entwickeln wollen.“ Köhler verwies aber auch auf die andere Seite der Medaille, die der Graf selbst 1908 den damaligen Vertretern der Stadt hingehalten hatte: „Ich weiß, dass die Stadt große Opfer zu erbringen hat, aber ich habe die frohe Zuversicht, dass mein Unternehmen der Stadt eine glänzende Zukunft eröffnen wird“, zitierte der Bürgermeister.

Beides sei eingetreten. Durch die Nachfolgebetriebe und die Stiftung eröffneten sich für die Stadt ungeahnte Möglichkeiten. Opfer forderten die Errungenschaften Zeppelins in beiden Weltkriegen im Übermaß. Sie brachten Leid, Not und Zerstörung in ganz Europa und auch über die Zeppelin-Stadt am Bodensee, in der Kriegsmaterial zuhauf produziert wurde. Mit dem „uneingeschränkten Einsatz von Luftschiffen für Frontaufklärung und Kampfeinsatz“ habe es im Ersten Weltkrieg angefangen und geendet im Ausbau der Rüstungsindustrie vor und während des Zweiten Weltkriegs. Köhler sprach von der „dunklen Seite“ des Zeppelin’schen Werks und gedachte unter anderen auch der 550 Menschen, die durch Bomben aus Zeppelin-Luftschiffen abgeworfen getötet wurden. „Wir sollten die Opfer nie vergessen“, sagte Köhler.

Neben zahlreichen älteren Bürgern, die extra zu der Gedenkfeier gekommen waren, begrüßte der Bürgermeister unter anderen Friedrich Herzog von Württemberg, den Urenkel Zeppelins, Albrecht Graf von Brandenstein-Zeppelin, die früheren Oberbürgermeister Martin Herzog und Josef Büchelmeier, den Bundestagsabgeordneten Lothar Riebsamen mit Gattin und den Landtagsabgeordneten Ulrich Müller. Auch Vertreter des Gemeinderats sowie der mit Stadt und Stiftung verbundenen Unternehmen und Bildungseinrichtungen nahmen an der Gedenkfeiert teil. Für den musikalisch und optisch passenden Rahmen sorgte der Fanfarenzug Graf Zeppelin und die Bürgergarde. Wie die Geburtstagsgesellschaft Zeppelins vor 100 Jahren, bestiegen die Gratulanten gestern den Dampfer Hohentwiel zu einer Geburtstagsparty auf dem Bodensee.

(Erschienen: 09.07.2013 10:40)

 

Fanfarenzug Graf Zeppelin tritt in Frankreich auf (Südkurier 09.07.2013)

Friedrichshafen -  „Die Blauen“ waren beim Fest zu Ehren von Jeanne Hachette in Beavais bei Paris zu Gast.

Der Fanfarenzug Graf Zeppelin (FGZ) ist einer Einladung ins französische Beauvais gefolgt. Die etwa 60 000 Einwohner zählende Stadt liegt laut Mitteilung des FGZ 90 Kilometer nördlich von Paris und feiert jedes Jahr am letzten Juniwochenende das Fest zu Ehren von Jeanne Hachette. Sie ist dafür bekannt, dass sie im Jahr 1472 heldenhaft die Verteidigung der Stadt Beauvais gegen feindliche Belagerer anführte.

Nach der Busfahrt wurden die Häfler vom Veranstaltungsagenten Christophe Willay in Beauvais empfangen. Es folgten verschiedene musikalische Präsentationen. Höhepunkt am Samstag war ein Konzert des Fanfarenzugs vor vollbesetzten Tribünen am Rathausplatz. Am Sonntagvormittag hinterließen die „Blauen“ einen musikalischen Gruß in einem Altersheim von Beauvais. Die Bewohner, unter ihnen eine Dame von 103 Jahren, waren sichtlich angetan von dem Besuch. Es folgte ein Konzert vor der Kathedrale aus dem Jahre 1577, die mit 48,5 Metern das höchste Kirchengewölbe der Welt besitzt. Anschließend wurden die FGZler vom Festpräsidenten und vom Bürgermeister im Rathaus begrüßt.

Mittags blieb noch etwas Zeit, um das Festgelände mit mittelalterlichem Markt, ritterlichen Showkämpfen und weiteren Attraktionen zu besichtigen. Am Sonntagnachmittag waren die Häfler krönender Abschluss des Festumzugs mit zahlreichen internationalen Gruppen, ehe sie die etwa zehnstündige Busreise zurück an den Bodensee angetraten. Eine weitere Einladung wurde bereits ausgesprochen.

Der FGZ wird am Seehasensonntag um 11 Uhr zum Standkonzert der Fanfarenzüge vor dem Graf-Zeppelin-Haus spielen. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im GZH statt.


Fanfarenzug Graf Zeppelin: Oliver Platz bleibt Vorsitzender (Südkurier 03.05.2013)

Friedrichshafen -  Der Fanfarenzug Graf Zeppelin zieht zufrieden Jahresbilanz und setzt weiter auf bewährte Kräfte.

Der Fanfarenzug Graf Zeppelin (FGZ) hat bei der Jahresversammlung ein erfolgreiches Jahr bilanziert. Drei Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt, darunter Vorsitzender Oliver Platz, teilt der Verein mit. Wie Platz berichtete, ist die Zahl der Mitglieder im Vergleich zum Vorjahr etwas gestiegen. worden. Drei Mitglieder wurden nach erfolgreichem Probejahr als Vollmitglieder aufgenommen.

Der musikalische Leiter Christian Hauser lobte die Leistungen wie etwa beim „Military Tattoo“ beim Dornier-Museum, beim Fanfarenzugtreffen in Salem oder beim Pfifferdaj in Ribeauvillé /Elsass. Aus Anlass der 50-jährigen „Brücke der Freundschaft“ zwischen dem Mainzer Carneval Clubs (MCC) und dem Verein zur Pflege des Volkstuns Friedrichshafen konnten die „Blauen Jungs“ vom Bodensee ihre Heimatstadt auch außerhalb der Fasnet präsentieren. Kommende Auftritte und Veranstaltungen sind zum Beispiel die Fanfarenzugtreffen in Obermarchtal und Langenargen, die Auslandsreise nach Beauvais (Frankreich) mit Besuch in Paris bei der Garde Republicaine und das Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen des Fanfarenzug Graf Zeppelin im Jahr 2015.

Wahlen und Ehrungen beim FGZ

Der Vorsitzende Oliver Platz, Schriftführer Heinz Birkle sowie der organisatorische Leiter Klaus Waldheuer wurden einstimmig gewählt und in ihren Ämtern bestätigt.

Timo Bittner wurde für zehn Jahre geehrt, Markus Kirchmaier für 20 Jahre, Oliver Platz für 25 Jahre und Franz Gröning für 30 Jahre aktive Mitgliedschaft


Fanfarenzug Graf Zeppelin als „Alte Kameraden“ kostümiert (Südkurier 01.02.2013)

Friedrichshafen -  Voller Terminkalender für Häfler Musiker vom Fanfarenzug Graf Zeppelin: Bürgerbälle und Maskenball im Graf-Zeppelin-Haus, Rosenmontagsumzug in Mainz und Karnevalsumzug in Straßburg.

 

Die Aktiven des Friedrichshafener Fanfarenzugs Graf Zeppelin haben in der Fasnet einiges zu tun. Diese Aufnahme entstand in Langenargen.  Bild: Fanfarenzug

Einem vollen Auftrittsprogramm sehen die Aktiven des Fanfarenzugs Graf Zeppelin zum Endspurt der Fasnet entgegen, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. Als „Alte Kameraden“ kostümiert, werden die Häfler bei den Bürgerbällen im Graf-Zeppelin-Haus (GZH) aufspielen.

Beim Maskenball im GZH dürfen die Besucher wieder auf eine aufwändig arrangierte Mitternachtsshow mit Tanzeinlage und musikalischem Auftritt gespannt sein. Der Höhepunkt wird mit Sicherheit die Teilnahme beim Rosenmontagsumzug in Mainz. Anlässlich der 50-jährigen freundschaftlichen Verbindung zwischen der Narrenzunft Seegockel und dem Mainzer MCC erhielt der Fanfarenzug die Einladung nach Mainz. Zusammen mit der Narrengruppe Seegockel wird der Fanfarenzug Graf Zeppelin en zirka sieben Kilometer langen Umzug musikalisch begleiten. Außerdem werden die Häfler Fanfarenmusiker am 17. März noch beim Karnevalsumzug in Straßburg vertreten sein.

Danach stehen auch schon die Vorbereitungen für eine Reise nach Beauvais in Frankreich an. Ende Juni wird der Fanfarenzug anlässlich des Festes „Fête Jeanne Hachette“ nach Frankreich reisen. Dabei ist auch ein Besuch bei der Garde Républicaine in Paris vorgesehen, um die langjährige Freundschaft zwischen der Garde, dem großen Vorbild des Fanfarenzugs Graf Zeppelin, und dem Fanfarenzug zu pflegen.


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Die Berichte aus dem Jahr 2012...

Fanfarenzug Graf Zeppelin spielt in Ribeauvillé (Schwäbische Zeitung 12.09.2012)

 

Seit 40 Jahren spielen die Häfler immer zum traditionellen Pfeifertag (Pfifferdaj) in dem kleinen Weinstädtchen

Der Fanfarenzug besucht, unterstützt vom FGZ-Vorsitzenden Oliver Platz, Ehrentambour und Gründungsmitglied Helmut Wild, Ernst Weinert, Präsident vom Verein zur Pflege des Volkstums, Daniel Harrer, der den FGZ vor Ort betreut, und Bürgermeister Peter Hausw (Foto: pr)

FRIEDRICHSHAFEN/ sz Anfang September sind 42 Musikanten des Fanfarenzugs Graf Zeppelin (FGZ) zum Pfifferdaj nach Ribeauvillé (deutsch: Rappoltsweiler) in das Elsass gereist. Das traditionelle Fest wird seit mehr als 600 Jahren gefeiert und der Umzug ist der größte im gesamten Elsass. Der FGZ reist bereits seit 40 Jahren, mit nur wenigen Ausnahmen, zum Pfifferdaj (Pfeifertag) in das nordwestlich von Colmar gelegene Weinstädtchen am Ostrand der Vogesen.

In diesem Jahr wurde der Fanfarenzug Graf Zeppelin von einigen Ehrengästen begleitet. So ließ es sich Bürgermeister Peter Hauswald nicht nehmen, dass Geschehen vor Ort zu bestaunen. Ebenso dabei waren Helmut Wild, Ehrentambourmajor und ein Mann der ersten Stunde beim FGZ, Ernst Weinert, Präsident des Vereins zur Pflege des Volkstums und Ehrenmitglied beim FGZ, Alexander Ulmer, Chef des Elferrates, Sebastian Nölke-Damms, Hotelier der „Traube“ in Fischbach, sowie weitere ehemalige Aktive.


Fanfarenzug Graf Zeppelin zu Gast beim Weinlesefest (Südkurier 12.10.2012)

Friedrichshafen -  Fanfarenzug Graf Zeppelin gibt Konzerte im elsässischen Barr und nimmt an Umzügen teil

Die Musiker des Fanfarenzugs Graf Zeppelin werden auf dem Rathausplatz in Barr/Elsass willkommen geheißen.  Bild: Fanfarenzug

Der Fanfarenzug Graf Zeppelin (FGZ) ist nach 2007 und 2009 wieder der Einladung nach Barr ins benachbarte Elsass gefolgt. Anlass war laut Mitteilung des Vereins das 60. Weinlesefest „Fête des Vendanges“. Auf dem Programm standen für den FGZ schon am Samstag mehrere Konzerte und ein Nachtumzug im mittelalterlich geprägten Stadtkern von Barr.

Laut Mitteilung präsentierten sich neben dem FGZ und der „Count Zeppelin“ Highland Pipes and Drums aus Friedrichshafen Musikkapellen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Großbritannien und Frankreich. Ein Höhepunkt war die Teilnahme des Musikzugs des Ehrenbataillons der französischen Fremdenlegion aus der Nähe von Marseille.

„Am Sonntagvormittag beim großen Empfang vor dem Rathaus öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete in Strömen. Dort wurden die Musiker vom Bürgermeister und Festpräsidenten offiziell begrüßt und dem Publikum vorgestellt“, berichten Oliver Platz und Jochen Birkle namens des FGZ. Zum großen Umzug um 14.45 Uhr jedoch ließ sich die Sonne wieder am Himmel blicken. „32 Musikgruppen und aufwändig mit Blumen geschmückte Motivwägen verwandelten sich in einen bunten, klangvollen Bandwurm, der sich durch die Gassen von Barr schlängelte“, erzählen Platz und Birkle von ihrem Aufenthalt.

Zahlreiche Zuschauer hätten den Umzugsweg gesäumt und bedachten die Akteure mit viel Applaus. Mit überwältigenden Eindrücken, dem Dank des Festpräsidenten und der Einladung, in zwei Jahren wieder zu kommen, machten sich die Musiker des Fanfarenzugs Graf Zeppelin auf den Weg zurück an den Bodensee.


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Die Berichte aus dem Jahr 2011...

Ein Spontankonzert des Fanfarenzugs aus dem Karussell  (Schwäbische Zeitung 18.07.2011) 

Fanfarenkonzert beim Seehasenfest

FRIEDRICHSHAFEN/ sz Die Schwäbische Zeitung hat aufmerksame Leserinnen. Gaby Rimmele hielt am Sonntag fest, was wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

Beim Fanfarenzug Graf Zeppelin ging's rund. Ein Spontankonzert haben die Musiker aus dem Karussell auf dem Seehasenfest geboten. Und die Zuschauer fanden die Aktion so gut, dass sie eine Zugabe forderten. Das Video, das dazugehört finden Sie hier:

http://www.youtube.com/watch?v=XG00fZ8SSNw


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Die Berichte aus dem Jahr 2008...

Fanfarenzug hat neuen Vorsitzenden (Schwäbische Zeitung 15.04.2008)

FRIEDRICHSHAFEN/ sz Der Fanfarenzug "Graf Zeppelin", eine Abteilung im Verein zur Pflege des Volkstums, hat in seiner 43. Hauptversammlung einen neuen Vorsitzenden gewählt: Einstimmig wählten die Mitglieder Oliver Platz zum Nachfolger von André Kloos. Kloos hat sich nach seinem siebten Jahr als Vorsitzender des Fanfarenzugs aus beruflichen Gründen nicht mehr für das Amt zur Verfügung gestellt.

Kloos hat sich nach seinem siebten Jahr als Vorsitzender des Fanfarenzugs aus beruflichen Gründen nicht mehr für das Amt zur Verfügung gestellt. Sein Nachfolger Oliver Platz gehört seit 20 Jahren dem Fanfarenzug an und lenkte 13 Jahre lang die musikalischen Geschicke des Vereins. Überwältigt durch die einstimmige Wahl erklärte sich Platz gerne bereit, dieses Amt anzunehmen. Oliver Platz ist nach Helmut Wild, Jürgen Graf und André Kloos erst der vierte Vorsitzende in der 43-jährigen Geschichte des Vereins.

Auch das Amt des Kassiers galt es neu zu besetzen, nachdem der bisherige Kassier Markus Kirchmaier sein Mandat nach zehn Jahren niederlegte. Markus Kirchmaier wurde in seiner gesamten Amtszeit eine hervorragende Kassenführung bescheinigt.

Außerdem wurden folgende Vorstände in ihren Ämtern für weitere zwei Jahre bestätigt: Stellvertretender Vorsitzender Alexander Wulle und der Organisator für Reisen, Michael Wagner. Neu in den Vorstand wurde das Amt des Instrumenten- und Kostümwarts aufgenommen, der bisher die Funktion eines Beisitzers hatte. Zu diesem Schritt habe man sich entschlossen, weil die Instrumente und Kostüme das größte Kapital des Vereins darstellen, heißt es seitens des Fanfarenzuges. Das Amt wird künftig durch den bisherigen Instrumenten- und Kostümwart, Jörg Schreitmüller, bekleidet.

Vorsitzender André Kloos führte letztmals durch die Hauptversammlung und blickte auf das vergangene Jahr zurück. Der Fanfarenzug "Graf Zeppelin" besteht zurzeit aus 133 aktiven und passiven Mitgliedern. Dieses Jahr wurden fünf Anwärter als Vollmitglieder in den Verein aufgenommen. In der vergangenen Saison absolvierte der Fanfarenzug 71 Proben und 59 Auftritte. Höhepunkte der vergangenen Saison waren die etwa 30 Auftritte in der Fasnet, die Teilnahme am Seehasenfest sowie der gemeinsame Auftritt in Barr (Elsass) mit den Pipes and Drums aus Friedrichshafen und Hörbranz. Positiv hob André Kloos den Zuwachs neuer Mitglieder nach der Fasnet hervor: Zwölf junge Männer haben sich entschlossen, den Fanfarenzug musikalisch zu unterstützen.

Nach den Wahlen bedankte sich André Kloos für die langjährige gute Zusammenarbeit und übergab den Vorsitz an Oliver Platz. Als erste Amtshandlung dankte der neue Vorsitzende seinem Vorgänger André Kloos und dem scheidenden Kassier Markus Kirchmaier für deren Engagement.

Fahrt nach Nordholz steht an

Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der 40-jährigen Patenschaft der Stadt Friedrichshafen mit dem Marinefliegergeschwader 3 "Graf Zeppelin" aus Nordholz. Als diesem Anlass wird eine Musik-CD mit sechs befreundeten Musikgruppen aufgenommen. Außerdem findet am ersten Oktoberwochenende eine Reise der Musikgruppen nach Nordholz statt, wo im großen Fliegerhangar ein Jubiläumskonzert vor 2000 bis 2500 Zuschauern über die Bühne gehen wird.


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Die Berichte aus dem Jahr 2007...

Friedrichshafen Fanfarenzug bedankt sich für Einladung mit Musik (Südkurier 13.10.2007)

Sechs Kilometer lang war der Festumzug durch Barr, an dem der Fanfarenzug und die "Count Zeppelin Highland Pipes and Drums" teilnahmen.

Der Häfler Fanfarenzug "Graf Zeppelin" und "Count Zeppelin Highland Pipes and Drums" waren, unterstützt durch die "First Leiblach Valley Pipes and Drums" aus Österreich-Hörbranz, zu Gast beim 55. Weinlesefest, der "fête des vendanges" in Barr in Frankreich.

Die kleine Weinstadt liegt im Elsass inmitten von Hügeln nicht weit entfernt von Straßburg. Die Einwohner Barrs sind bekannt, ein feuriges Temperament zu haben, welches durch ihren kräftigen Wein noch geschürt wird. Barr ist für seine Weinberge (Sylvaner, Riesling und vor allem Gewürztraminer) und seinen Pfefferkuchen berühmt. Das Weinfest findet immer Anfang Oktober statt.

Am Samstagnachmittag begeisterten der Fanfarenzug und die "Pipes and Drums" die Bewohner durch mehrere kleinere Umzüge und Platzkonzerte in der historischen Innenstadt, welche mit spontanem Applaus bedacht wurden. Abends fand ein Umzug zum großen Rathausplatz statt, bei dem auch andere internationale Gastgruppen mitwirkten. Hier konnten die "Zeppeliner" verschiedene Kontakte zu anderen Musikzügen aus Europa knüpfen, und man traf bekannte Musikgruppen, die bei früheren Auftritten in Frankreich bereits anwesend waren. Gegen Mitternacht fand noch ein Konzert der einzelnen Musikzüge auf dem Rathausplatz, mit seiner historischen Kulisse statt.

In dem Feriendorf, wo die Gastgruppen untergebracht wurden, blieb dann nach Mitternacht noch etwas Zeit, bei einem Gläschen Sylvaner Erfahrungen auszutauschen.

Am Sonntagmorgen ging es mit kleinen Umzügen und Platzkonzerten in der Innenstadt los. Um 15 Uhr begann der etwa sechs Kilometer lange Umzug durch die prachtvoll mit Blumen dekorierte Innenstadt, gesäumt von etwa 15000 Zuschauern. Gegen 18 Uhr traten die Musikanten dann die Heimreise an. Wieder einmal ging ein erfolgreicher Frankreich-Aauftritt mit fantastischen Impressionen zu Ende.

Für alle Interessierten, die Lust bekommen haben, in einer der Musikformationen mitzuwirken: Proben finden mittwochs in der Gockelwerkstatt von 19 bis 21Uhr statt.


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Die Berichte aus dem Jahr 2006...

Die Garde Republicaine lässt grüßen (Schwäbische Zeitung 01.07.2006)

FRIEDRICHSHAFEN/ sz Seit 1967 ist der Fanfarenzug Graf Zeppelin bereits zum 8. Mal zu Gast beim Fest "Fetes Jeanne Hachette" in Beauvais gewesen. Bei mehreren Festumzügen beeindruckten die Landsknechte vom Bodensee.

Das Fest in Beauvais findet seit 1473 alljährlich zu Ehren der Heldin Jeanne Hachette statt. Die FGZler wurden im 90 Kilometer nördlich von Paris gelegenen Ort vom Festpräsidium begrüßt. Zunächst stand ein Umzug durch die mittelalterlich geprägte Stadt auf dem Programm. Die bestens gelaunten Musikanten wurden danach auf dem Rathausplatz empfangen, um ein Standkonzert zu geben. Beim Empfang im Rathaus gab es Gastgeschenke und eine Einladung fürs nächste Jahr.

Nach einem weiteren kurzen Umzug mit Konzert durchs mittelalterliche Lager vor der Kulisse der über 500 Jahre alten Kathedrale wurde der Fanfarenzug mit französischen Speisen verwöhnt. Höhepunkt des Abends war der große Festumzug, bei dem die Landsknechte vom Bodensee das Publikum wieder durch ihre Musik und farbenprächtige Kostüme begeisterten. Gekrönt wurde der Tag mit einem abschließenden Feuerwerk.

Der Festumzug am Sonntag war vom Wetter weniger begünstigt, was der Stimmung keinen Abbruch tat. Am Montag stand noch ein besonderer Höhepunkt an, nämlich ein Besuch bei der "Garde Republicaine" in Paris. Die seit 1979 bestehende Freundschaft mit den "Fanfarenprofis" wurde durch eine gemeinsame Probe gepflegt. Bis zur Heimreise blieb noch Zeit für Sehenswürdigkeiten.

Der FGZ ist ständig auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Geprobt wird immer mittwochs und freitags von 19 bis 21Uhr in der Gockelwerkstatt. Infos unter www.fz-graf-zeppelin.de.}

Die blauen Jungs vom Bodensee vor der Kathedrale in Beauvais. Foto: pr


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Die Berichte aus dem Jubiläumsjahr...

Fanfarenzug erhält Medaille (Schwäbische Zeitung 13.09.2005)

FRIEDRICHSHAFEN/ RIBEAUVILLE / sz Der Fanfarenzug "Graf Zeppelin" (FGZ) ist zu Gast in Ribeauvillé gewesen. Dort sind Vertreter des FGZ mit der Ehrenmedaille der französischen Stadt ausgezeichnet worden. Bereits zum 25.

Bereits zum 25. Mal reisten die Fanfarenmusiker vom Bodensee am 1. Septemberwochenende ins elsässische Ribeauvillé zur Teilnahme beim "Pfifferdaj" - dem historischen Fest der Musiker und Gaukler. Früh morgens machten sich 30 Aktive in Begleitung von ehemaligen Fanfarenzüglern und Gästen auf den Weg zu den französischen Nachbarn. Vormittags standen wieder mehrere Standkonzerte auf dem Programm, wobei Jahrhunderte alte Fachwerkgebäude und enge Gassen eine ideale Kulisse boten. Den Höhepunkt des "Pfifferdajs" bildet für tausende Zuschauer zweifellos der historische Festumzug am Nachmittag mit aufwendig gestalteten Kostümen und Festwagen zu mittelalterlichen Themen. Kraftvolle Trommel- und Fanfarenklänge präsentiert im Lands-knechtskostüm sicherten dem Fanfarenzug "Graf Zeppelin" wieder den Beifall des Publikums.

Im Anschluss an den Umzug wurden die Vorstände des FGZ anlässlich der Teilnahme beim 25. Pfifferdaj vom Bürgermeister empfangen und durften sich über die Ehrenmedaille der Stadt Ribeauvillé freuen. Nach einem abschließenden Standkonzert ließen die Musiker vom Bodensee einen erfolgreichen, aber auf Grund des umfangreichen Festprogrammes bei sommerlichen Temperaturen auch anstrengenden Tag mit einem Grillabend bei der befreundeten Familie Joggerst in Ribeauvillé ausklingen.}

Freuen sich in Ribeauvillé über ihre Auszeichnung (von links): Alexander Wulle, stellvertretender Vorsitzender des FGZ, Andre Kloos, Vorsitzender des FGZ mit der Ehrenmedaille der Stadt Ribeauvillé, Festpräsident Georges Wieczerzak, Bürgermeister Jean-Louis Christ und Oliver Platz, musikalischer Leiter des Fanfarenzuges. Foto: pr

Fanfarenzug feiert vor prächtiger Kulisse (Schwäbische Zeitung 20.06.2005)

FRIEDRICHSHAFEN/ hkr Der Fanfarenzug Graf Zeppelin (FGZ)-hat am Samstag und Sonntag sein 40-jähriges Bestehen begangen. Auf dem Adenauer-Platz feierten die Trommler und Bläser mit befreundeten Fanfarenzügen ein großes Fest, danach ging es gemeinsam in einem großartigen Umzug in die Festhalle. Alle strahlten über das herrliche Wetter, die prächtige Kulisse auf dem Adenauer-Platz-und den Publikumszuspruch: An der Spitze Schirmherr Oberbürgermeister Josef Büchelmeier, Seegockel-Chef Ebo-Ortlieb und die tüchtigen FGZ-Bosse-André Kloos und Alexander Wulle.

Alle strahlten über das herrliche Wetter, die prächtige Kulisse auf dem Adenauer-Platz-und den Publikumszuspruch: An der Spitze Schirmherr Oberbürgermeister Josef Büchelmeier, Seegockel-Chef Ebo-Ortlieb und die tüchtigen FGZ-Bosse-André Kloos und Alexander Wulle. Farbenfroh das Bild mit den aufmarschierenden Fanfarenzügen der Narrenzunft Schwenningen, des Seehasenfanfarenzugs Friedrichshafen, Montfort Tettnang und ganz besonders der Les Hussards d'Altkirch aus dem Elsaß. Und mittendrin natürlich das Geburtstagskind FGZ mit seinem Leiter Oliver Platz. Ebo Ortlieb stellte kompetent und unterhaltsam-die einzelnen Formationen und ihre Geschichte vor. Danach folgte die musikalische Präsentation und als Abschluss das gemeinsame Zusammenspiel von Deutschen und Franzosen mit dem "Musketier - Der 11er". OB Büchelmeier würdigte den FGZ für sein bürgerschaftliches Engagement. Wie Ebo Ortlieb stellte er fest, dass sie als musikalische Botschafter den Ruf der Stadt weit über die Landes- und Bundesgrenzen hinaus-- von Moskau bis Jerusalem-- in die Welt-getragen haben.

Und in-der Tat, der FGZ ist nicht nur völkerverbindend. In seinen 40 Jahren Fanfaren- und Trommlerpower ohne Ende wirkte er sogar ehestiftend: So lernte beispielsweise-FGZ-Oldie Franz Schmid bei einem der zahlreichen Auftritte in Frankreich im Jahre 1970 in Chambery seine französische Frau-Marie-Louise kennen und lieben. Gelebte deutsch-französische Freundschaft! Dezent im Hintergrund versammelt waren die Väter des FGZ: Der vielbegabte Helmut Wild, Seegockel-Urgesteine Albert Brauchle, Eugen Moser und viele- Ehrengäste wie beispielsweise Jürgen Graf, Franz Rimmele, Charly Münzer oder der französische Freund Eric Conrad. Salut für das Geburtstagskind gab auch die Hälfer Bürgerwehr unter der Leitung von Markus Müller. Ein prächtiges Bild auf der Häfler Rathaustreppe. Gestärkt mit der Zusage des OBs von 50 Litern Freibier traten die Fanfarenzüge abschließend ihren stimmungsvollen-Sternmarsch zur Festhalle an. Die Polizei sorgte für einen reibungslosen Ablauf durch die Stadt, und die Autofahrer nahmen die Staus gerne in Kauf. Und dann ging es-noch einmal so richtig-los. Die FGZ-Party mit der Schussental-Band war ein Hit.- Beste Stimmung in der "alten Festhalle".


"Das sind schon tolle Kerle..." (Schwäbische Zeitung 20.06.2005)

FRIEDRICHSHAFEN/ hkr Kulturbürgermeisterin Margarita Kaufmann und Ex-OB Martin Herzog, eigens aus Namibia angereist, haben den Fanfarenzug Graf Zeppelin (FGZ) zum 40-jährigen Bestehen mit Lob überschüttet. Beim gestrigen Empfang in der Gockelwerkstatt wurden die Verdienste des FGZ-für Stadt und Land entsprechend gewürdigt. Seegockel-Präsident Ebo Ortlieb begrüßte viele Ehrengäste und die Zugführer der Teilnehmer am Jubiläumsumzug.

Seegockel-Präsident Ebo Ortlieb begrüßte viele Ehrengäste und die Zugführer der Teilnehmer am Jubiläumsumzug. 21 Abordnungen bis hin nach Bregenz und natürlich die befreundeten Husaren aus dem Elsaß waren unter ihnen. Vielen engagierten Männern und Frauen galt es zu danken für 40 Jahre Einsatz. Riesenbeifall gab es für Eric Conrad, der den Fanfarenzug musikalisch wirksam unterstützt und geprägt hat. Filme von Werner Heine zeigten die ganze Bandbreite des völkerverbindenden Wirkens. Viele heikle Missionen bestand der FGZ mit Bravour. Der bunte Bilderbogen wurde von Jürgen Graf vorgestellt. Mit einer launigen Rede brachte es Margarita Kaufmann auf den Punkt: "Wir sind stolz auf den FGZ." Sie überreichte einen Scheck. Auch Ebo Ortlieb lobte die Rolle als musikalische Botschafter der Seegockel. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang durch Les Hussards d'Altkirch. Die Elsäßer sind dem FGZ erst seit wenigen Jahren freundschaftlich verbunden. Hervorragend ihre Musikdarbietungen und die schmucken Uniformen.

W eltoffen und heimatverbunden

Ex-OB Martin Herzog erinnerte in seinen köstlichen Aufzeichnungen an den Besuch auf der Steuben-Parade in New York. Die Wiedersehensfreude war "MH" sichtlich anzumerken.- "Das sind schon tolle Kerle, sie erneuern sich ständig, sind weltoffen und heimatverbunden zugleich, fühlen sich der Tradition und dem Werk des großen Grafen eng verbunden", so beschrieb er den FGZ. Für die französischen Husaren und andere Gäste gab es Jubiläumsorden. Der musikalische Leiter Oliver Platz, seit 13 Jahren im Amt, wurde beschenkt. Danach ging es am Seeufer weiter. Kaiserwetter zum farbenfrohen Jubiläumsumzug auf der Uferstraße.


Donnerknall für Häfler Stolz (Südkurier 20.06.2005)

Friedrichshafen -  Da strahlt André Kloos aber übers ganze Gesicht: So viel Lob und Ehr' wie in den vergangenen beiden Tagen erntet man schließlich nicht alle Tage - selbst dann nicht, wenn man Chef des größten Fanfarenzugs in der Zeppelinstadt ist. Zurecht also durfte der Frontmann der Jungs in den blauen Röcken die lobenden Worte aus den Mündern der Politprominenz und der Ehrengäste in der Stadt genießen.

Sie waren die Stars beim großen Fanfarenzugtreffen an der Uferstraße: Der Fanfarenzug "Graf Zeppelin", der sein 40-jähriges Jubiläum feiert. Bilder: Krämer

 

Friedrichshafen - Anlass für das große Fanfarenspektakel am Samstag und Sonntag war das 40-jährige Bestehen des - wie es Kulturbürgermeisterin Margarita Kaufmann auszudrücken pflegte - "liebsten Aushängeschildes der Stadt Friedrichshafen im Schwabenalter, dem Fanfarenzug "Graf Zeppelin, kurz FGZ genannt.

"Mit André Kloos hat dieser Fanfarenzug das große Los gezogen, würdigte die Bürgermeisterin am Sonntag beim Zugführerempfang in der Gockelwerkstatt. "Jede Aufgabe meistert er bis zur Perfektion, setzte Kaufmann noch einen oben drauf. Dass dies keine leeren Worte waren, stellten Kloos und sein Vorstandsteam bei der 40-Jahr-Party am Wochenende wieder unter Beweis: Alles klappte wieder einmal wie am Schnürchen.

Trotz idealem Badewetter verfolgten hunderte Zuschauer am Samstag den großen Sternmarsch auf dem Adenauerplatz. Gekrönt wurde der Auftritt vom Mitwirken der "Les Hussards d'Altkirch aus Altkirch im Elsass, zu denen der FGZ eine innige Freundschaft pflegt. Nacheinander marschierten die Fanfarenzüge auf dem Platz vor dem Rathaus auf und stellten ihr Können unter Beweis. Als Geburtstagsgeschenk gab es dafür von Oberbürgermeister Josef Büchelmeier ein 50-Liter Fass Bier gegen den großen Durst, den Fanfarenzügler nun einmal alle haben. Im Sternmarsch ging es dann auch hinauf zur Alten Festhalle, wo bis in den frühen Morgen ausgelassen, aber friedlich gefeiert wurde.

Der Höhepunkt des Festes bildete der große Fanfarenumzug am Sonntag, ebenfalls bei traumhaftem Sommerwetter und im Beisein von zahlreichen Zuschauern. 21 Fanfarengruppen und fast so viele Oldtimer auf vier Rädern vom Oldtimerclub Hefigkofen bildeten den prächtigen Zug entlang der Uferpromenade.

Zuvor wurde in der Gockelwerkstatt gefeiert. Selbst Ehrenpräsident und Oberbürgermeister im Ruhestand Martin Herzog reiste anlässlich der Festivitäten mit seiner Ehefrau extra aus Namibia an, um seine Glückwünsche persönlich zu überbringen. "Ihr tragt einen großen Namen, löscht diesen nie aus und bleibt eurer Heimat treu, gab Martin Herzog den FGZ'lern mit auf den Weg. Eine Ehrenurkunde gab es auch für Eric Conrad: Der Franzose hat die meisten Lieder des Fanfarenzugs geschrieben.

Seit 13 Jahren heißt der musikalische Leiter des Fanfarenzugs "Graf Zeppelin Oliver Platz. Er steht als lebendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement. Zum Ende des Jahres wird Oliver Platz aus privaten Gründen sein Amt niederlegen. Dennoch bleibt er dem Fanfarenzug erhalten. "Ich erlerne gerade das Parforce und werde aktiv im Zug mitspielen, so Platz. Nach dem Umzug gab es für die Zuschauer noch ein extra Bonbon: Mit einem Konzert aller befreundeten Fanfarenzüge endete das 40. Geburtstagsfest des liebsten Aushängeschildes der Stadt im Schwabenalter.


Volles Rohr aus der Fanfare (Südkurier 15.06.2005)

Friedrichshafen -  "A Schwob wird erschd mit Vierzig gescheid, an andrer ed en Ewigkeit - so lautet eine alte schwäbische Weisheit. Vor Klugheit nur so strotzen müsste demnach jetzt der Fanfarenzug "Graf Zeppelin (FGZ), der am Wochenende mit Pauken und Trompeten sein 40-jähriges Bestehen feiert. Befreundete Fanfarenzüge aus der Umgebung und aus dem Ausland haben ihr Kommen zur zweitägigen Party zugesagt.

Bereits beim großen Narrensprung am 5. Februar in Friedrichshafen machte der FGZ (damals in Sträflingskostümen) auf das 40-jährige Bestehen aufmerksam.  Bild: Krämer

Friedrichshafen - Aus dem Verein zur Pflege des Volkstums und aus dem Fasnetgeschehen in der Zeppelinstadt sind die Männer um FGZ-Chef André Kloos schon lange nicht mehr wegzudenken. Sie haben sich in den vergangenen 40 Jahren zum Aushängeschild des Vereins etabliert.

Gegründet wurde der FGZ von Helmut Wild, ehemaliger Präsident und heutiger Ehrenpräsident im Verein zur Pflege des Volkstums. Beim Bürgerball 1965 präsentierte sich die damals 25-Mann starke Truppe erstmals der Öffentlichkeit. Bis heute prägt das Landsknechtkostüm ihr Erscheinungsbild. Entworfen wurde dies ebenfalls von Gründungsvater Helmut Wild, der als Tambourmajor auch erster musikalischer Leiter und bis 1974 Vorsitzender des FGZ war.

Die ersten musikalischen Erfolge hatte der Fanfarenzug beim Seehasenfest, in Château Thierry und in Nizza. Da die Truppe vom Bodensee in Frankreich oft mit dem "Comte de Zeppelin" in Verbindung gebracht wurde, lag die Idee zur Umfirmierung nahe. 1967 erteilte die gräfliche Familie Brandenstein-Zeppelin dem Fanfarenzug die Erlaubnis, den Namen "Graf Zeppelin" führen zu dürfen.

Mit der musikalischen Karriere ging es steil nach oben. Nicht nur in der Heimatregion, sondern auch im gesamten In- und auch im Ausland fand die Fanfarenmusik vom Bodensee zahlreiche Liebhaber. Reisen nach Berlin, München, Genf, New York, Washington, Nizza, Cannes, Paris, Moskau, St.Petersburg, Jerusalem und in die Türkei stellen dabei nur einen Auszug der vielen Auftritte dar. Das musikalische Repertoire umfasst heute selbst komponierte und arrangierte Konzertstücke, französische Kavalleriemärsche sowie rhythmische Blues-, Rock'n'Roll-, Cha-Cha-, Boogie- und Walzermelodien. Mittlerweile wurden vier Schallplatten und CDs veröffentlicht.


Trommler und Bläser erwerben viele Sympathien (Schwäbische Zeitung 17.01.2005)

FRIEDRICHSHAFEN- Der Fanfarenzug Graf Zeppelin / FGZ hat am Samstag in der Gockelwerkstatt sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Schier endlos war die Zahl der Gratulanten. Als-musikalischer Botschafter der Stadt hat sich der FGZ in vielen Ländern der Welt große Sympathien erworben.

Von unserem Mitarbeiter Helmut Krissler

Schirmherr Oberbürgermeister Josef Büchelmeier und Bürgermeisterin Margarita Kaufmann erwiesen den Trommlern und Bläsern ihre Referenz. Wie ein roter Faden zogen sich die FGZ-Attribute wie Heimatverbundenheit, Weltoffenheit, Völkerverständigung-und musikalisches Spitzenkönnen durch die Grußworte.

USA, Russland und Israel

Der Fanfarenzug Graf Zeppelin ist sogar ehestiftend. So lernte FGZ-Oldie Franz Schmid bei einem der zahlreichen Auftritte in Frankreich im Jahre 1970 in Chambery-seine französische Frau Marie-Louise kennen und lieben. Daraus wurde schließlich eine Ehe.-Neben den vielen Reisen nach Frankreich zählten die Auftritte bei der Steubenparade in New York, in Russland, Israel, Türkei, Griechenland, Belgien und der Schweiz-zu den anspruchsvollen Herausforderungen. Untrennbar ist das erfolgreiche Wirken des FGZ verbunden mit Namen wie Helmut Wild (für ihn gab es Standingovations),-Manfred Schäffler, Alaettin Lyi (Ali), Werner Heine, Franz Rimmele, Jürgen Graf, Eric Conrad oder-Charly Münzer. Ex-Seegockel-Präsident- Albert Brauchle und Eugen Moser verstanden es immer ausgezeichnet,-ihren FGZ "an der langen Leine zu führen". Das große Vorbild und stets befruchtend war die französische-"Fanfare de Cavalerie de la Garde Republicaine". Bei den Auftritten in Frankreich wurden freundschaftliche Kontakte geknüpft, die schließlich zu einem Besuch der berühmten Musiker aus Frankreich 1988 in Friedrichshafen führte.

Sympathisch und mit Witz

Vorstand Andre Kloos und sein Vize Alexander Wulle sind sich der hohen Verantwortung bewusst und setzen die FGZ-Tradition-konsequent-fort. Sympathisch und mit Witz führte Andre Kloos durch das bunte Geburtstagsprogramm.

OB Josef Büchelmeier wurde zum Ehrentambourmajor ernannt. Ein Grußwort kam auch vom ehemaligen OB Martin Herzog aus dem fernen Afrika. Er lobte die Weltoffenheit und Toleranz des Fanfarenzugs Graf Zeppelin, der ja unter seinem türkischen Tambourmajor "Ali" einen künstlerischen Aufschwung genommen hatte. Auch die Gründer und-langjährigen Mitglieder und Freunde-wurden ausgezeichnet. Es gab reichlich Jubiläumsorden und die begehrte "blaue Trommel".

"Flott, großartig und zünftig"

Eine Etage höher in der Gockelwerkstatt wurde die "Alexander-Wulle-Stube" eröffnet. Und die FGZ-Oldies feierten ein fröhliches Wiedersehen. Die Seegockel-Maskengruppen beschenkten ihren Fanfarenzug reichlich.-Dr. Wolfgang Sigg charakterisierte einst-das bekannte-Kürzel FGZ mit "flott, großartig und zünftig". Und genau-damit-wartete der Fanfarenzug auch an seinem Geburtstagsfest auf.-Einfach große Klasse!

Seit 40 Jahren Fanfaren- und Trommlerpower ohne Ende: Der Häfler Fanfarenzug Graf Zeppelin beim Einzug in die Gockelwerkstatt am Samstagabend. Foto: Helmut Krissler


Fanfaren und viel Bier (Südkurier 17.01.2005)

 

Als die Mitglieder des Seehasenfanfarenzugs sich vor 40 Jahren eine Halbe Bier von Seehasenfest-Direktor Schmäh für ihr Spiel erbaten, da blieb ihr Schnabel trocken. Wer hätte gedacht, dass dem heutigen Fanfarenzug "Graf Zeppelin" (FZG) an seinem 40. Geburtstag so viel Gerstensaft zufließt, dass man darin baden könnte?

Mit jeweils "40 Liter Bier" standen die Gratulanten am Samstag in der Gockelwerkstatt Schlange, um den Durst der Geburtstagskinder zu stillen, und der Jubel der Musiker steigerte sich von Ration zu Ration. Torten, Vesper, zahlreiche Grußworte und Glückwünsche rundeten das Geburtstagsfest ab. Selbst Martin Herzog gratulierte mittels E-Mail aus dem fernen Namibia.

Oberbürgermeister Josef Büchelmeier, der den Trägern bürgerschaftlichen Brauchtums dankte, dass sie die Ehre der Stadt auch im Ausland verbreitet haben, kam überraschend selbst zu großer Ehre. Der erste Vorsitzende des FZG André Kloos, ernannte ihn zum Ehrentambourmajor. "Ihr müsst mir dann aber noch sagen, was ich als Ehrentambour machen muss", wollte Büchelmeier vorsichtshalber wissen. Fürs Erste gab man sich bei den Musikern mit einer privaten Spende zufrieden.

Helmut Wild, ist längst Ehrentambour, dem Gründer des Fanfarenzugs, dankten die Geburtstagskinder mit donnerndem, kameradschaftlichem Applaus im stehen. Pünktlich zum 40. stellten die FZG-ler auch ihre vierte CD vor und dürfen nun sogar den Häfler Fasnetsumzug 2005 anführen.

Andrea Fritz


25000 Zuschauer begeistert vom Fanfarenzug (Südkurier 07.02.2005)

Ein Raunen ging durch die Menschenmenge in der Friedrichshafener Eugenstraße, als die Männer in Sträflingskostümen in Sichtweite kamen. "Die sind ja noch genauso fesch wie früher, bemerkte da entzückt eine Zuschauerin zu ihrer Nachbarin. "So ein Trommler im gesetzten Mannesalter hat etwas Erotisches an sich, setzte die andere noch einen oben drauf. Objekt der Begierde waren die "Oldies des Fanfarenzugs "Graf Zeppelin, die zusammen mit den "jungen blauen Jungs am Samstag den großen Narrensprung durch die Zeppelinstadt anführten. Ein schöneres Kompliment hätten die "Ehemaligen des traditionsreichen Fanfarenzugs "Graf Zeppelin wohl nicht bekommen können und als hätten sie es geahnt, gab es vor der Ehrentribüne in der Eugenstraße eine extra Zugabe ihres musikalischen Könnens.

Bilderbuchwetter und rund 25000 Zuschauer bildeten die fulminante Kulisse für den Höhepunkt der Friedrichshafener Fasnetsaison - den Narrensprung. 54 Maskengruppen mit rund 5000 Maskenträgern, Schalmeien, Fanfarenzügen und Lumpenkapellen zogen, in sechs Blöcken aufgeteilt, knapp zweieinhalb Stunden lang durch das Stadtgebiet. Die Stimmung der Zuschauer war, trotz Kälte, grandios. Auch die Narren gaben ihr Bestes, obwohl man sich bei so mancher Maskengruppe des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass die dicht gedrängten Fasnetstermine konditionsmäßig Spuren hinterlassen haben. Gar müde und lustlos schleppte sich da der eine oder andere Narr durch die Straßen und erst auf Zurufen des Publikums gab es den jeweiligen Narren-Schlachtruf zu vernehmen.

Jeder Umzug birgt sein besonderes Schmankerl. In diesem Jahr gab es zwei davon. Zunächst der oben genannte Fanfarenzug "Graf Zeppelin, der anlässlich seines 40-jährigen Bestehens rund 56 ehemalige Spieler für den Zug durch die Stadt mobilisieren konnte. Dass gerade der älteren Generation der Sinn der Fasnet so richtig im Blut liegt, wurde beim Fanfarenzug spürbar. Zweiter Höhepunkt war der Auftritt des ersten Fischbacher Prinzenpaares. Da im Westend bekanntlich die Uhren anders ticken, besteht das Prinzenpaar dort aus zwei Männern. Begleitet vom Trommelzug Graf-Ferdinand vom Ines erntete das Prinzenpaar jede Menge Applaus. "Dieses Jahr kommt´s Prinzenpaar, lautete der Narrenschlachtruf.

Ehre dem Ehre gebührt: Eine Augenweide, alleine schon durch die Masse, waren wieder einmal die Buchhorn-Hexen der Narrenzunft Seegockel. Mit jeder Menge Schabernack und Turnakrobatik vom Feinsten machten sie ihrem Namen als besonders närrische Gruppe im Verein wieder einmal alle Ehre.

Sichtlich erleichtert, dass alles gut gelaufen war, zeigte sich nach dem Narrensprung Zunftmeister Ulrich Müller. Als Nachfolger von Eberhard Ortlieb gab er am Samstag sein Debüt als Moderator auf der Ehrentribüne. Dieses Debüt meisterte er mit Bravour und so mancher Gast, der nach dem Umzug in der Pizzeria "Da Pietro in der Eugenstraße noch feierte bis die Socken qualmten, war voll des Lobes. "In die Fußstapfen eines Eberhard Ortliebs zu treten ist schwer. Der Müller hat es jedoch super gemeistert", meinte unter anderem Sabine Böhm aus Kluftern.

Gaby Krämer

Den närrischen Lindwurm durch die Straßen Friedrichshafens führten beim großen Narrensprung am Samstag die Mannen des Fanfarenzugs "Graf Zeppelin" an. Der Fanfarenzug feierte den 40. Geburtstag. Es folgten die Schotterwälder der Narrenzunft Berg. Bilder: Rüdiger Schall


"Blaue Jungs" führen die Narren an (Schwäbische Zeitung 05.02.2005)

FRIEDRICHSHAFEN/ gal Die Vorzeichen könnten kaum besser sein. Nach Wetterprognose und Ankündigung können sich heute, beim "Großen Narrensprung" aller Ringzünfte und befreundeter Zünfte ab 14.01 Uhr durch die Stadt noch mehr Zuschauer als im vergangenen Jahr auf noch mehr Narren freuen.

Klar, dass die mindestens 5000 Hästräger noch zahlreiche Musik- und Bürgerkapellen, Schalmeien- und Lumpenkapellen, Spielmanns- und Fanfarenzüge mit sich führen, wenn sie vom Buchhornplatz, über die Friedrich-, Riedlepark-, Eugen- und Werastraße zurück zur Friedrichstraße und zum Graf-Zeppelin-Haus streben, wo wieder ein großes Freundschaftstreffen das Spektakel beschließt. Das Gros der Hästräger gehört zum Alemannischen Narrenring (ANR), dem auch die Seegockel als Gründungszunft angehören. Am Straßenrand hat man vor Jahresfrist über 20 000 Zaungäste gezählt. Vorne weg marschiert übrigens der Jubilar im Verein der veranstaltenden Seegockel: der Fanfarenzug Graf Zeppelin (FGZ). Die "Blauen Jungs" um André Kloos und den musikalischen Leiter Oliver Platz, auf die man im Verein zur Pflege des Volkstums so stolz ist, haben ihr 40-jähriges Bestehen schon Mitte Januar groß gefeiert und festen im Sommer noch einmal. Im ersten Block präsentieren sich, wie gewohnt, die sieben weiteren Zünfte in der Interessengemeinschaft Häfler Narrenzünfte (IGHN) und die Patenkinder der Seegockel, also die Zünfte aus Berg, Lottenweiler, Raderach, Ailingen, Kluftern und Jettenhausen, außerdem aus Langenargen und Kehlen. Es folgen dann noch fünf Blöcke mit befreundeten Zünften aus der näheren bis weiteren Umgebung, darunter so namhafte wie die Schwarze Veri Zunft Ravensburg, die Eulen Hagnau, die Höllteufel Alttann, die Sumpfgeister Daisendorf oder die Plätzlerzunft Altdorf Weingarten, die Affenfamilie Ankenreute, Dettlang-Dolang Tettnang und die Hangenweible Meckenbeuren oder die Kogemale Obereisenbach. Die Schweizer dürfen nicht fehlen, etwa die Flosschaote Romanshorn und die Hafeschnoogä Romanshorn. Am Ende kommen die Maskengruppen der Seegockel samt Elferratswagen, der die Bonbons bekanntlich tonnenweise unters närrische Volk bringt. Üblicherweise beginnt der heutige Fasnetssamstag mit dem frühen Wecken der Seegockel-Zunft um Zunftmeister Uli Müller und dessen Vize Claus Möricke, die erstmals für die Organisation verantwortlich sind. Mit Krach- und Blasinstrumenten tauchen die Seegockel-Masken und Musikanten deshalb in den Stadtteilen auf. Der Zunftmeisterempfang geht, auf Einladung von Friedrich Herzog von Württemberg, (im jährlichen Wechsel mit dem Rathaus) heuer wieder im Schloss über die Bühne. Das Umzugsabzeichen kostet unverändert zwei Euro und stellt den Jubiläums-Pin des FGZ dar. Die Veranstalter appellieren an alle Besucher, sich die Ausgabe zu leisten. Sie stelle die einzige Einnahme für die Zunft dar, die damit alle ihre Kosten decken muss.


Fanfarenzug im Schwabenalter (Südkurier 14.01.2005)

 

Der Fanfarenzug Graf Zeppelin ist dieses Jahr 40 Jahre alt geworden. Morgen Abend wird der Eintritt ins Schwabenalter gefeiert. Archivbild: Schall

 

A Schwob wird erschd mit vierzig gscheid, an andrer ed en Ewigkeit, so lautet eine alte schwäbische Weisheit. Vor Klugheit nur so strotzen müssten demnach in diesem Jahr die Männer des Fanfarenzugs Graf Zeppelin (FGZ). Vierzig Jahre schon begleiten die Jungs im blauen Rock musikalisch die großen und kleinen Festivitäten in der Stadt Friedrichshafen.

Aus dem Verein zur Pflege des Volkstums und aus dem jährlichen Fasnetgeschehen in der Zeppelinstadt sind die Männer um FGZ-Chef André Kloos an der Spitze schon lange nicht mehr wegzudenken. Gefeiert wird der Einzug ins Schwabenalter für die Öffentlichkeit am morgigen Samstag um 20.11 Uhr mit einem Jubiläumsball in der Gockelwerkstatt. Bis in die Nacht hinein dauert die Geburtstagsparty, die mit närrischen Schmankerln gespickt ist. Als Gratulant wird unter anderem der FGZ-Gründungsvater und Ehrenpräsident im Verein zur Pflege des Volkstums, Helmut Wild, erwartet. Der zweite Teil des Geburtstagsfestes wird im Juni mit einem Sternmarsch und einem Festumzug mit anschließendem Freundschaftstreffen in der alten Festhalle gefeiert.

Derzeit besteht die Gruppe aus rund 45 aktiven Mitgliedern. Durch eine sorgfältig zusammengestellte Naturtoninstrumentierung aus Fanfaren in drei Stimmlagen, Parforce-Hörnern, Bass-Fanfaren und den französischen Bassinstrumenten Trompette-Basse und Contrebasse erzielen die Musiker einen ganz eigenen abgerundeten Klang. Die rhythmische Grundlage basiert auf den eigens hergestellten großvolumigen Landsknechtstrommeln und bei konzertanten Musikstücken auch auf Kesselpauken.

Bei der Gründung des FGZ im Jahre 1965 zählte man 25 Mitglieder. Die ersten musikalischen Erfolge hatte der Fanfarenzug beim Seehasenfest, in Chateâu Thierry und in Nizza. Da die Truppe vom Bodensee in Frankreich oft mit dem "Comte de Zeppelin" in Verbindung gebracht wurde, lag die Idee zur Umfirmierung nahe. 1967 erteilte die gräfliche Familie Brandenstein-Zeppelin dem Fanfarenzug offiziell die Erlaubnis, den Namen "Graf Zeppelin" führen zu dürfen.


Aushängeschild im Schwabenalter (Schwäbische Zeitung 05.01.2005)

FRIEDRICHSHAFEN - Mi der Häfler Fasnet war er schon immer eng verbandelt - der Fanfarenzug "Graf Zeppelin". Das belegt der Name bei der Gründung: "Seegockel-Fanfarenzug". Nun hat man "allen Grund zu feiern", wie FGZ-Chef André Kloos festhält, und will das in der Fasnet verankert wissen.

Von unserem Redakteur Bernd Galler

 

Der ganze Stolz und - neben der Bürgergarde - das Aushängeschild des Vereins zur Pflege des Volkstums wird heuer 40 Jahre alt. Neben weiteren Festlichkeiten im Sommer will man den runden Geburtstag am Samstag, 15. Januar, groß feiern. Dazu soll es um 14.14 Uhr einen Jubiläumsball im Vereinsheim "Gockelwerkstatt" geben, der nachmittags- und abendfüllend ausfallen wird. Unter anderem sind Tanzeinlagen, eine Guggenmusik, Auftritte des Fanfarenzugs Brochenzell und des Trommlerzugs Lindau/Aeschach vorgesehen, der zudem eine Mitternacht-Show beisteuert.

Bezeichnenderweise erblickte die musikalische Truppe im Brauchtumsverein während der Fasnet das Licht der Welt. So präsentierte sich der von Helmut Wild gegründete Seegockel-Fanfarenzug erstmals beim Bürgerball 1965 der Öffentlichkeit. Bis heute prägt das Landsknechtkostüm das Erscheinungsbild, entworfen von Helmut Wild, der als Tambourmajor auch erster musikalischer Leiter und bis 1974 Vorsitzender war. Die Geschichte des Zuges prägten daneben die weiteren musikalischen Leiter wie Franz Rimmele, Jürgen Graf und Oliver Platz. Besonders in der Ära von Jürgen Graf (1981 bis 2002), der ab 1992 Vorsitzender war, entwickelte sich die Truppe zum musikalischen Botschafter der Stadt, der bei der Steubenparade in New York, beim Friedensfest in Moskau und bei der 3000-Jahr-Feier in Jerusalem als willkommener Gast auftrat.

Internationales Ansehen

Die bisherigen Vorsitzenden bis hin zum heutigen Chef sind übrigens stolz auf eine mittlerweile typische und einzigartige Instrumentierung des Zuges und dessen "vielfältiges musikalisches Repertoire". Es habe dem FGZ zu großer Bekanntheit und internationalem Ansehen verholfen.

Derzeit besteht die Gruppe aus rund 45 aktiven Mitgliedern. Durch eine sorgfältig zusammengestellte Naturtoninstrumentierung aus Fanfaren in drei Stimmlagen, Parforce-Hörnern, Bass-Fanfaren und den französischen Bassinstrumenten Trompette Basse und Contrebasse erzielen die Musiker einen ganz eigenen abgerundeten Sound. Die rhythmische Grundlage basiert auf den eigens hergestellten, großvolumigen Landsknechtstrommeln und bei konzertanten Musikstücken auch auf Kesselpauken.

Zur Gründung zählte man 25 Mitglieder. Die ersten musikalischen Erfolge hatte der Fanfarenzug beim Seehasenfest, in Chateâu Thierry und in Nizza. Da die Truppe vom Bodensee in Frankreich oft mit dem "Comte de Zeppelin" in Verbindung gebracht wurde, lag die Idee zur Umfirmierung nahe. 1967 erteilte die gräfliche Familie Brandenstein-Zeppelin offiziell die Erlaubnis, den Namen "Graf Zeppelin" führen zu dürfen. Bereits kurz darauf präsentierte sich der Fanfarenzug "Graf Zeppelin" erstmals in den Kostümen, die die Hausfarben des Grafen Zeppelin enthalten.

Wie der Chronik zu entnehmen ist, resultierten aus der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Fanfarenmusik große Erfolge im In- und Ausland. Reisen nach Berlin, München, Genf, New York, Washington, Nizza, Cannes, Paris, Moskau, St. Petersburg, Jerusalem und in die Türkei stellen nur einen Auszug dieser Auftritte dar. Das musikalische Repertoire umfasst heute selbstkomponierte und arrangierte Konzertstücke, französische Kavalleriemärsche sowie rhythmische Blues-, Rock"n"Roll-, Cha-Cha-, Boogie- und Walzermelodien. Die musikalische Entwicklung lässt sich übrigens auf vier veröffentlichten LPs und CDs nachvollziehen. Die neue CD soll pünktlich zum Jubiläum fertig sein.

Wie man ihn kennt und liebt: Der Fanfarenzug "Graf Zeppelin" posiert am Musikpavillon in Herzform. Foto: pr